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1944 Am 27.9. in Zams/Landeck,Tirol als Gerlinde Perdacher geboren. Ist das jüngste Mädchen von vier.
1949 Kommt wieder in den Kreis der Familie nach Flirsch/Tirol |
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1950 Beginnt
mit der 1. Klasse Volksschule. Muß ab nun ein schweres Eisenkorsett
tragen und in der Nacht noch
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| 1957
Abschluß der Pflichtschule. Fällt durch dekorative Buntstiftzeichnungen,
kreativen Scherenschnitten, Bleistiftzeichnungen nach der Natur und
Porträtsdarstellungen in Ölkreide auf. Die Eltern werden angehalten
eine Ausbildung in Richtung Kunst zu versuchen. Doch alle öffentlichen
Institute raten ab. Das sei nichts für einen behinderten Menschen. Das
sei unmöglich. Die Aussichten, für einen eigenen Lebensunterhalt aufzukommen,
wären sicher nicht gegeben. Eine private Ausbildung zu finanzieren konnten
sich die Eltern, 13 Jahre nach dem Krieg, nicht leisten. |
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1969
Tochter Sonja kommt durch Kaiserschnitt auf die Welt. |
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| 1996
Der Gesundheitszustand läßt es nicht mehr zu, Beruf und Kunst zu vereinen.
Mit 1.1. wird der Ruhestand wirksam. Widmet sich mehr der Malerei. Die
ersten Runen-Aquarelle entstehen, so auch das Bild "Rosenmädchen". Erkennt,
daß die Schöpfung Gerlinde Zickler mehr als nur ein Talent zum Malen
und Zeichnen mit auf den Weg gegeben hat. Erforscht die Kräfte der Natur
und findet so einen eigenen Weg. Um das tägliche Leben besser zu meistern,
empfehlen die Ärzte in der Nacht mit Sauerstoff zu schlafen. |
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2000
Zwei Monate später lernt sie die Schauspielerin,Interpretin
und Autorin Tatjana Aton kennen, finden Gemeinsamkeiten und beschließen
sofort zusammen ein Theaterprojekt zu machen. 2001 Gerlinde Zickler, durch ihr Buch und großer Ausstellung im Herbst 2000 immer mehr als Rosenmädchen bekannt, geht am 6. Oktober 20 Uhr in ihrer Heimatstadt Tulln in der Kunstwerkstatt mit der Schauspielerin Tatjana Atonauf die Bühne. Lebensfarben, eine Reise durch unsere Gesellschaft, heißt das Stück für zwei Personen. Eine literarisch, pantomimische Szenenfolge. Pantomimisch dargestellt durch Gerlinde Zickler. Die Künstlerin,deren Biographie von der Norm abweicht, mit einem Buckel als Zeichen, benützt ihren Körper als Ausdrucksform um starre Strukturen in unseren Gedanken aufzuweichen . Für die Kuenstlerin ist der Koerper in einer Diskussionsmuehle mit politischen Diskursen, welche heute noch immer durch gesellschaftliche Sanktionen zum Ausdruck kommen. |
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| 2001
Frankfurtfer Buchmesse 10. bis 14. Okt : Die Autorin liest auf dem Stand
des Literaturhauses Wien aus ihrem Buch Rosenmädchen und gibt Interviews. Startet Mitte Dezember ein Filmprojekt mit Künstlern aus In und Ausland unter dem Titel «das Rosenmädchen auf der Suche nach der Quelle des Lichts». |
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2002 Vom 5. März bis 6. April: Frau Landeshauptmann-Stellvertreter Liese Prokopp eröffnet die Ausstellung Rosenmädchen mit über 40 Bildern in der Ausstellungsbrücke im Landhaus St. Pölten. Am
17. April: eine Veranstaltung
des Kath. Bildungswerkes Anthering . In der Reihe „Lebensbilder“
wird die Künstlerin vorgestellt. «Menschen die in Erinnerung
bleiben, die etwas zu sagen haben, und denen man das, was sie sagen,
auch abnimmt, weil es echt und von ihrem Leben gedeckt ist». |
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2003
Ausstellung des gesamten Rosenmädchenzyklusses und eigene Lesung
aus dem Buch der Künstlerin in der Galerie Schloss Landeck/Tirol
vom 18. Juni bis 13. Juli. |
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